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Change Management Glossar

Change Management ist ein komplexes Feld. Damit Sie den Überblick behalten, haben wir einen Glossar angelegt. Falls Sie weitere Begriffe kennen, die gut in die nachfolgende Liste passen oder auch Fragen zu einzelnen begriffen haben, nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Ablaufoptimierung / Arbeitsablaufoptimierung:
Arbeitsabläufe sind die Aneinanderreihung von Arbeitsgängen in der Reihenfolge ihrer Durchführung bzw. Bearbeitung.

Ablauforganisation:
Beinhaltet die Durchführung von Aufgaben sowie die Koordination der zeitlichen und räumlichen Aspekte der Aufgabendurchführung.

Aktivitäten
Sind die kleinste Unterteilung in einem Prozess.

Arbeitsschritt
Beinhaltet alle Aktivitäten, die an einem Arbeitsplatz durch eine Rolle bearbeitet werden können.

ARIS:

„Architektur integrierter Informationssysteme“; dieses Konzept samt Software wurde von Prof. August-Wilhelm Scheer entwickelt. Die Software gehört heute zur Software AG und hat die Aufgabe, Prozessarchitekturen von Organisationen abzubilden und zu pflegen.

Aufbauorganisation
Beinhaltet die Gliederung des Unternehmens in Teilsystme und die Zuordnung von Aufgaben zu diesen Teilsystemen.

Ausgangszustand: 
Auch Standortbestimmung oder Ist-Analyse genannt.
Unerlässlich bei der Entwicklung von Zielen und zielführender Maßnahmen im Kontext von Prozessoptimierungen sowie weiteren Themen des Veränderungsmanagements.
Motto: Nichts ist so unbekannt wie die heutige Situation

Bearbeitungszeit
Die Zeit, die für die Durchführung einer Aktivität benötigt wird.

DMS (Dokumentenmanagementsystem)
Dient der datenbankgestützten Verwaltung elektronischer Dokumente Man versteht darunter in Deutschland die Verwaltung ursprünglich meist papiergebundener Dokumente in elektronischen Systemen.

BPMN (2.0):
Die Business Process Modelling Notation ist eine Visualisierungstechnik, um Prozessketten zu beschreiben. Neben der eEPK stellt diese Notation einen der beiden weit verbreiteten Standards dar.

Change Management: 
Auf Deutsch auch Veränderungsmanagement genannt, befasst sich Change Management mit Aspekten, die in einem Unternehmen zum Besseren verändert werden sollen und dem Weg dahin – der Changechoreografie. 
Beispiele für Changeinhalte sind Strukturen, Prozessketten und Arbeitsplatzfunktionen sowie auch die Kultur für Führung und in den Teams auf der Mitarbeiterebene. 


Change Agent / Change Ambassador:

Ein Change-Agent kümmert sich um die Implementierung der weichen Felder von Veränderungsprozessen. Er ist darin geeignet qualifiziert, Probleme und deren Lösungen zu identifizieren, zu planen und umzusetzen. Er stellt das Pendant zu Prozessberatern dar, die die harten Themen bearbeiten.

Customer Relationship Management/ CRM: 
CRM befasst sich mit der Kundenbindung und der Kundenentwicklung

Doppelspagat-Modell:

Harte und Weiche Faktoren, Mensch als Individuum und das Gesamtsystem - das sind die Handlungsfelder zur Gestaltung integrierter Veränderungsprozesse, die im Doppelspagat-Modell vereint werden.
Eingesetzt als Change Navigator dient dieses Modell zur Analyse und Konzeption von laufenden und geplanter Veränderungsprojekte. 

Doppelspitze:  

Bezeichnet ein Unternehmen, bei dem es 2 Chefs gibt, also 2 Spitzen. Diese sollten so agieren, dass Sie gemeinsam mit ihren jeweiligen Kompetenzen das Unternehmen führen.

EPK / eEPK: 


Die (Erweiterte) Ergebnisgesteuerte Prozessketten Analyse ist neben der BPMN-Notation der 2. weit verbreitete Standard zur grafischen Darstellung von Geschäftsprozessen. Mithilfe der EPK können Prozesse in einer Organisation besser erklärt, verstanden, analysiert und verbessert werden. Die EPK-Methode entstand im Zuge der Entwicklung von ARIS.

Engpass: 
Auch als Bottleneck oder Flaschenhals bekannt, handelt es sich hierbei um den Punkt eines Betrachtungsgegenstandes, z.B. Prozess / Produktionsanlage / Leistungserbringer, welcher die derzeitige Kapazitätsgrenze darstellt. 

Erfolgsmessung / Ergebniscontrolling:

50% der Veränderungsprojekte erreichen die avisierten Ziele nicht oder scheitern komplett.
Mit einer konsequenten Erfolgsmessung steigt die Wahrscheinlichkeit, Fehlstellungen rechtzeitig zu erkennen und die Möglichkeit gegenzusteuern.

Führung: 
Jedes Unternehmen braucht neben einer Strategie auch Führung. In welche Richtung soll sich das Unternehmen entwickeln? Welche Mitarbeiter sollen befördert werden? Wer passt in das Unternehmen? All dass und viele mehr sind Fragen, mit welchen sich die Führung eines Unternehmens beschäftigen.

Geschäftsprozess
Ein Geschäftsprozess ist als Arbeitsablauf zu verstehen, der aus einer Folge von Aktivitäten und Ereignissen besteht. Der Geschäftsprozess hat Ziele für den Kunden und / oder für das Unternehmen.

Jour Fixe:
Ein Jour Fixe ist ein festgelegter Termin, an dem eine Besprechung stattfindet.

Just in time: 

Auch bekannt als bedarfssynchrone Produktion, bezeichnet Just in time eines der 8 Organisatorischen Grundprinzipien, bei dem nach 4 Kriterien gefertigt wird: 
Richtige Menge, Qualität, Ort und Anzahl.
Auch auf den Bürobereich ist das Prinzip übertragbar, bezogen auf den Arbeits- und Informationsfluss.

Kaizen: 

Wird mit “Veränderung zum Besseren” übersetzt. 
Der Begriff Kaizen wird auch als Synonym für KVP (Kontinuierlicher Verbesserungsprozess) verwendet.

Komplementärberatung:

Unter dem Stichwort „Komplementärberatung“ wird in Fachkreisen aktuell über die Integration von Fach- und Prozess-Know-how in der Beratung diskutiert. Dies ist durchaus sinnvoll – doch eigentlich nicht neu. Wir bei Change-Partner arbeiten seit Jahren parallel mit Fachberatung und Prozessbegleitung, weil nur dies zu nachhaltigen Ergebnissen führt.
Die Komplementärberatung integriert beide Beratungsansätze und versucht damit, den Nutzen für den Kunden zu erhöhen. Sie betrachtet alle Aspekte gleichzeitig: Kennzahlen und Kultur, rationale Expertenlösungen und lebendige, mitarbeiteraktivierende Change-Prozesse. In der Komplementärberatung arbeiten Berater und Trainer, Prozessbegleiter zusammen und ergänzen sich wechselseitig. Erfolgreich sind sie dann, wenn sie als eingespieltes Team zusammen arbeiten, eine gemeinsame Wertebasis teilen und ein gemeinsames Verständnis von Change-Management entwickelt haben.

KPI (Key Performance Indicator)
Bezeichnet in der Betriebswirtschaftslehre Kennzahlen, anhand derer man den Fortschritt oder den Erfüllungsgrad hinsichtlich wichtiger Zielsetzungen oder kritischer Erfolgsfaktoren innerhalb einer Organisation misst.

Kulturanalyse: 
Wie kann die Kultur von Individuen, Teams und ganzen Organisationen gemessen werden? 
ChangePartner nutzt die Forschungsergebnisse und das Modell „Spiral Dynamics“ von Don Beck und Claire Graves, um Kulturen online-toolgestützt zu messen und in geeigneter Weise für die Konzeption von Veränderungsprojekten zu nutzen.

KVP: 

Kontinuierlicher Verbesserungsprozess, auch KVP oder Kaizen genannt befasst sich mit der Idee, dass das Potenzial zur Verbesserung nie endet. 
Mittels KVP – Gestaltungselementen, wie z.B. Multiplikatoren, Auditkonzepten, PDCA-wheel, bottom-up-Ansatz, wird der Kaizen-Prozess lebendig gehalten.

Liegezeit
Der Zeitraum zwischen der Bearbeitung von Aktivitäten ohne die Transportzeit.

Modell
Der Begriff Modell wird in vielfältiger Art und Weise und in unterschiedlichsten Sinnzusammenhängen verwendet. Hier im Sinne eines abstrakten Modells verwendet, wo mit Hilfe einer speziellen Symbolik Ausschnitte der realen Welt (hier Prozesse) in abstrahierter Form dargestellt werden.

Produktivität
In der Volkswirtschaftslehre wird unter Produktivität das (Mengen-) Verhältnis zwischen dem, was produziert wird (Output) und den dafür beim Produktionsprozess eingesetzten Mitteln verstanden.

Prozessergebnis
Im Referenz-Prozessmodell definiert als ein Ereignis, das nach der Durchführung einer Aufgabe eines Prozesses vorliegt. Ein Prozess kann mehrere Prozessergebnisse haben.

Prozesslandkarte
Grafische Darstellung aller Geschäftsprozesse zur Darstellung der Zusammenhänge zwischen den Prozessen.

Prozessmodell
Andere Bezeichnung für Prozesslandkarte

Prozessstammblatt
Dokumentiert den Prozess in einer Listenform. Je Prozess gibt es ein Stammblatt.

Prozess: 

Prozesse können definiert werden als eine Kette von zielgerichteten Aktivitäten, die unter dem Einsatz von Ressourcen reproduzierbar ein definiertes Ergebnis erreichen.

Es können nach verschiedenen Detaillierungsgraden unterschieden werden:
Gesamt- / Geschäftsprozess
Kern-, Querschnitts- und Führungsprozesse
Teilprozesse 1.+2. usw. Ebene
Arbeitsgänge und Varianten

Prozessoptimierung:
Die effiziente Gestaltung von administrativen und produzierenden Prozessen ist entscheident zur Erreichung der Kostenführerschaft.
ChangePartner verfügt über erprobte Konzepte und Instrumente zur Analyse, Potenzialidentifikation und Entwicklung der Soll-Prozesse in Produktion und Büro. Der wohl intelligenteste Weg zur Prozessoptimierung ist es, inhouse Prozessberater zu qualifizieren, um schnell und wirtschaftlich attraktiv eine gesamte Organisation zu gestalten.

Referenzmodell
Ein Referenzmodell stellt ein Modellmuster bzw. Entwurfsmuster dar, das als idealtypisches Modell für die Klasse der zu modellierenden Sachverhalte betrachtet werden kann.

Transportzeit
Der Zeitraum, um die Daten eines Prozesses von einer Aktivität zur nächsten zu transportieren. Bei der Verwendung von Workflowmanagementsystemen WfMS geht diese Zeit gegen Null.

Viflow
Softwareanwendung in der die Prozesslandschaft gepflegt wird. Dort werden die Prozesse abgebildet, Maßnahmen gepflegt, Dokumente aus dem DMS mit Aktivitäten verknüpft und das Webmodell bereitgestellt. Das Webmodell ist die Darstellung für dasinPoint.

Wertschöpfung
Wertschöpfung ist das originäre Ziel produktiver Tätigkeit. Diese transformiert vorhandene Güter in Güter mit höherem Nutzen und damit in Güter höheren Geldwertes. Eswird ein Mehrwert geschaffen.

Wertschöpfungskette
Die Kette, die den Weg eines Rohstoffes von seiner Lagerstätte bis zum Verbraucher mitsamt der in jeder Stufe erfolgten Wertsteigerung (Mehrwert) nachvollzieht, wird Wertschöpfungskette genannt (auch logistische Kette oder Supply Chain).

WfMS (Workflow-Management-System)
Eine Software, die einen Teil oder die gesamte Umgebung für die Prozessausführung zur Verfügung stellt. Hierzu gehören Funktionen wie das Initiieren, Starten, Beenden und Abbrechen von Prozessen.